Wenn aber jemand freiwillig Sex hat und das ist immer der Fall außer bei Vergewaltigung
Das gilt übrigens für Männer und Frauen. Auch wenn es die Frau ist die dann schwanger wird.
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ja das habe ich gemeint.Wenn ich von meiner Person aus gehen würde, ich würde das kind nicht "hassen" aber eine abneigung wäre glaube ich schon dabei. Vorallem wenn man jeden tag durch das Kind pracktisch daran erinnert wird was einem angetan wurde.Das ist aus meiner Sicht ich weis nicht wirklich wie das andere sehen.Aber ich könnte nicht damit leben jeden Tag an so etwas erinnert zu werden..No_Cloning hat geschrieben:Ich glaube es ist eher gemeint, dass man mit diesem Trauma dann noch verstärkt 9 Monate zu leben hat. Ob man das Kind dann haßt? Wahrscheinlich nicht, aber wie man damit umgehen wird kann man sich in einer solchen Situation wohl nicht vorstellen. Und ich gebe zu, dass mir selbst bei einem solchen Fall eine Zustimmung zur Abtreibung schwerfällt.Der fesche Freshman ;) hat geschrieben:ich glaub nicht,dass man ein Kind wegen seinem Erzeuger verurteilen kann.Snow-White hat geschrieben:Wie gesagt Abtreibung ist in jedem fall mord nur bei schweren Fällen (Vergewaltigung) ist es akzeptabel. Es ändert nichts an der sache das man jemand "umgebracht hat". Aber ws ist nun besser, das kind zu bekommenund hassen, oder es abtreiben und vielleicht glücklich sein? Das ist auch immer eine Frage!



Hätte ja nicht gedacht, dass jemand das genauso radikal ausdrückt wie es auch meine Meinung ist. Es mag Ausnahmen geben, aber die sind sehr begrenzt: a) wenn Gefahr für das Leben der Mutter besteht - so gut wie nie der Fall b) Vergewaltigung oder ähnliches, wobei das für mich schon an der Grenze ist - was ist höher zu bewerten, die psychischen Probleme der Mutter, vielleicht ein Leben lang, oder ein Leben.Snow-White hat geschrieben:Ich finde Abtreibung ist Mord.

die anderen beispiele wo der staat "mitredet" sind imho kein argument, weil sie imho auch fehl am platz sind.- Mein Bauch ist mein Bauch und da hat der Staat nicht mitzureden. Falsch verstandener Liberalismus. Der Staat redet sogar mit, wenn Zerstörungslust sich gegen einen selbst richtet (Drogenpolitik), wenn es über die Verfügbarkeit der Arbeitskraft geht (Bundeswehr / Zivildienst). Wieso sollte er nicht eingreifen, wenn es um das Wohl eines Dritten geht? Insbesondere eines Dritten, der hilflos ausgeliefert ist.

Ich möchte den Menschen sehen, der irgendwann zu seiner Mutter geht von der er nie geliebt wurde und sagt: "Mensch, hätteste mich damals doch abgetrieben. Das wäre für uns beide das beste gewesen."Spike'sKrüml hat geschrieben:Das wäre für mich ein viel schlimmeres Vergehen an dem Kind, als es abzutreiben und zwar in einem Stadium in dem es noch kein "Bewusstsein" hat.

Für mich ebenfalls Mord. Man nehme mal nicht die Niederlande als Vergleich, die ihre liberalen Gesetze überhaupt nicht reflektieren (Drogenfreigabe hat toll funktioniert, Abtreibungsfreiheit ist toll, Sterbehilfe ist toll), sondern die Schweiz, das ein relativ liberales Sterbehilfe-Gesetz hat (und "Sterbe-Tourismus" aus Deutschland). Man sieht dort, wie das Gesetz die Grenzen aufweicht. Ich habe auch schon mit Ärzten gesprochen, die in Hospizen arbeiten. Da gibt es dann Patienten, die am Morgen sagen, sie wollen sterben, sich aber schon eine Stunde später erkundigen was es zum Mittagessen gibt.slarti hat geschrieben:Abtreibung ist Mord? Was ist dann mit aktiver Sterbehilfe?
Jo ich bin sicher.Du musst zu der Beratung da gehen (weiss nicht mal genau was das ist),die können dich aber auch nicht daran hindern abzutreiben.Manü hat geschrieben:ähä? freshi, bist dir ganz sicher?
also soviel ich weiß ist abtreibung in deutschland unter bestimmten bedingunen (und natürlich nur bis zu nem bestimmten zeitraum!) erlaubt.



dito es ist mein leben und ich kann es beenden wenn ich willslarti hat geschrieben:Es ist OT, was ich schreibe.
Warum nimmt man einem Menschen diese Entscheidung, die letzte, die finale, die radikalste, die er treffen kann? Warum darf ich mich nicht auf eine Brücke stellen, und springen? Ohne über die Gründe zu reden. Warum darf jemand der in kurzer Zeit sterben wird, nicht sein Leben ohne Leiden beenden? Und warum darf ihm dabei nicht geholfen werden, wenn er nicht dazu in der Lage ist, seine Absuicht in die Tat umzusetzen?
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das ist wieder ein anderes Thema,wofür es auch schon einen Thread gibt: http://www.bvboards.de/viewtopic.php?t=640&start=0Camp hat geschrieben:dito es ist mein leben und ich kann es beenden wenn ich willslarti hat geschrieben:Es ist OT, was ich schreibe.
Warum nimmt man einem Menschen diese Entscheidung, die letzte, die finale, die radikalste, die er treffen kann? Warum darf ich mich nicht auf eine Brücke stellen, und springen? Ohne über die Gründe zu reden. Warum darf jemand der in kurzer Zeit sterben wird, nicht sein Leben ohne Leiden beenden? Und warum darf ihm dabei nicht geholfen werden, wenn er nicht dazu in der Lage ist, seine Absuicht in die Tat umzusetzen?
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