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Diskussionen rund um die Serie "Buffy - Im Bann der Dämonen"

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Beitrag von Diamond » Do 10 Apr, 2003 7:49 pm

Das gabs heute auf Pro7.de
Sarah Michelle Gellar
Verfilmung der Lynch-Befreiung
8. April 2003

In Hollywood ist ein Streit um die Filmrechte an der Verfilmung des Schicksals von Jessica Lynch entflammt. Die spektakuläre Befreiung der US-Soldatin Jessica Lynch aus irakischer Geiselhaft ist das Thema in der USA. Britische und US-amerikanische Medien berichten, dass es schon wenige Tage nach der Befreiungsaktion Gerüchte über eine Verfilmung gegeben habe. Als Darstellerin der 19-jährigen soll "Buffy"-Star Sarah Michelle Gellar im Gespräch sein. Eine Stimme ließ verlauten: "Das ist die Art von Film, der überall in der Welt ein großes Publikum anzieht. Er hat alles, heldenhafte Amerikaner, eine hübsche junge Frau. Man kann darauf wetten, dass es in Hollywood einen Entwurf für ein Skript geben wird."

Interessant, interessant...nehmen wir mal sie bekommt die Rolle wirklich, würdet ihr euch den Film ansehen?

D.
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Beitrag von Manü » Do 10 Apr, 2003 7:52 pm

eigentlich sollen wir hier nicht diskutieren...
aber ich sag trotzdem was dazu:
Ich würd ihn mir wohl anschauen, wegen SMG aber ich hasse solche ami - patrioten filme.
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Beitrag von Jess » Fr 11 Apr, 2003 2:01 pm

FireFly im UK TV (Quelle AICN und www.ukscifi.com)

Ab 18. Mai um 7.00 pm läuft auf scifi die erste Folge (Serenity- Part 1) von FireFly.... Es ist geplant die gesamte Staffel laufen zu lassen (also auch die Episoden, die in den USA nicht gezeigt wurden), ob die dann aber auch in der richtigen Reihenfolge laufen, ist fraglich

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Beitrag von Spike'sKrüml » Sa 12 Apr, 2003 4:33 pm

[left]http://www.slayerhelp.com/Bilder/News/2 ... nick01.jpg[/left] Neue Serie mit Nick Brendon

Wir berichteten vor kurzem über Nicks Zukunftspläne. Nun sind erste größere Infos über das geplante Sitcomprojekt herausgekommen.


Nick Brendon, Co-Star in "Buffy - Im Bann der Dämonen", hat für den Pilotfilm einer neuen Serie bei Fox unterschrieben. Laut Fox ist es eine Comedy-Serie, die den Namen "The Pool of Maddy Breakers" trägt.

"Maddy Breakers" handelt von drei 28 Jahre alten Frauen, die mit der Wirklichkeit kämpfen, als sie noch in der High Shool waren.

Brendon spielt den Ex-Freund von der High School und gegenwärtigen Freund einer der drei Frauen. Zur Zeit steht er noch als Xander in Buffy vor der Kamera. Welche nach 7 Staffeln, im Mai leider zuende ist.

Weitere Castmember sind u.a. Eric Nenninger („Malcom-Mittendrin“) und Matt Bushell.
Man kann mit einer Ausstrahlung der Sitcom zum Beginn der neuen Spielzeit im Herbst diesen Jahres rechnen.


Quelle: Reuters
Mit Hilfe von Slayer

quelle:
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Beitrag von Mirax » Sa 12 Apr, 2003 8:59 pm

Ich schnappe mir gestern wie üblich das neue Star Wars Magazin und schlage zufällig gleich folgenden Artikel auf - Manü hat´s zwar schon erwähnt - aber vielleicht interessiert´s ja doch noch jemanden :-D


JEDI-RITTER & VAMPIRJÄGER
Die Star Wars/Buffy Connection

Fans der beliebten TV-Serie Buffy - Im Bann der Dämonen wissen natürlich, daß die Serie einiges mit unserem Lieblings-Weltraumepos gemeinsam hat. Beide Geschichten drehen sich um eine Auserwählte oder einen Auserwählten, der oder die sich mit immer mächtigeren Feinden herumschlagen muss, dabei aber tatkräftig von einem bunten Häuflein Verbündeter unterstützt wird. Sowohl im "Buffyversum" als auch in der Galaxis weit, weit entfernt sind sowohl Gut als auch Böse überlebensgroß, und die Geschichte umfasst die ganze Palette von actionreichen Abenteuersequenzen bis zu dunklen inneren Konflikten - und der Witz und Humor darf dabei natürlich auch nicht fehlen! Seit Buffy über die Bildschirme flimmert, tauchten in der Serie immer wieder amüsante Anspielungen auf das Star Wars Epos auf, ob es nun um Requisiten, Dialogfetzen oder gar um eine wilde Lichtschwertschlacht ging. Und wem das noch nicht Beweis genug ist, das Buffy-Schöpfer Joss Whedon und seine Drehbuchschreiber große Star Wars Fans sind, der sollte sich bewußt machen, dass der Titelsong der Serie von einer Band namens Nerf Herder gespielt wird...

Die Figuren kennen sich also mit den Filmen aus, heben die Spielsachen und zitieren Dialoge aus Star Wars - aber es sind die Autoren und Autorinnen der Serie, die sie all das tun lassen. Vor Kurzem traf sich das Offizielle Magazin mit den Buffy-Autoren Jane Espensen, David Fury, Drew Z. Greenburg und Douglas Petrie, um herauszufinden, wie es kommt, daß gerade die Star Wars Anspielungen in Buffy so zahlreich sind. Auf der Suche nach der Antwort begannen wir ganz am Anfang: bei den Erinnerungen an die erste Begegnung mit der weit, weit entfernten Galaxis.

Das erste Mal
"Star Wars feierte am 25. Mai 1977 Premiere, das war ein Mittwoch", sagt Douglas Petrie. Damit beweist er natürlich sofort seine Glaubwürdigkeit als echter Fan. "Ich habe den Film dann zwei Samstage nach der Premiere gesehen, also im Juni der ersten Ausstrahlung."
Und er kennt nicht nur das ursprüngliche Premierendatum des Films, er erinnert sich auch an den exakten Moment, als ihm klar wurde, daß er von nun an Fan sein würde. "Als Han Solo zurückkam, um Luke Skywalker zu befreien...nachdem Darth Vader gesagt hat "jetzt habe ich dich!", das war...." Und hier fehlen selbst dem Mann von der schreibenden Zunft die Worte, um seine Begeisterung zu beschreiben.
Nach einer kleinen Atempause erklärt er: "Ich hatte noch nie einen Film gesehen, wo sozusagen die Kavallerie in letzter Minute auftauchte, um den Helden zu retten. Solche Filme waren absolut aus der Mode gekommen. Wir waren zu jung für Chinatown, Hundstage, Der Pate II und all die großartigen Filme, die zu der Zeit rauskamen. Und dann kommt da plötzlich dieses riesige lebendige Comic daher, mit den ältesten Archetypen überhaupt, und die waren völlig neu für uns. Es war absolut das beste Kinoerlebnis, das ich je hatte."
Drew Greenburg ist da ganz derselben Meinung, was die Faszination von Star Wars angeht. "Das war das erste Mal, das ich so etwas gesehen hatte, und es war so geschickt erzählt - so klar und sauber - daß es fast eine Art Neuerfindung der klassischen Mythen war. Ich meine, ich weiß das jetzt, wo ich zurückblicke und das Ganze im Kontext sehe, zusammen mit all den Dingen, auf die Star Wars Bezug nimmt, aber damals war das alles total neu für mich."
Der Eindruck war tiefer, als es dem jungen Greenburg damals klar war. "Ich wußte nicht, daß ein Mensch gleichzeitig auch ein Schriftsteller sein konnte. In meinem kleinen siebenjährigen Gehirn hatte ich keine Idee, wie man das eine mit dem Anderen verbinden sollte. Aber ich wußte, daß ich Geschichten erzählen wollte, so wie dieser Mr. Lucas Geschichten erzählte. Ich wollte ein Teil dieser Sache sein... Ich wollte Geschichten auf eine unterhaltsame, fantastische Art erzählen."
Drew Goddard war erst zwei Jahre alt, als Star Wars zum ersten Mal auf die Leinwände kam, aber seine Eltern versichern ihm, sie hätten ihn damals mit in den Film genommen. Es war aber der zweite Film, der den tiefsten Eindruck auf ihn machen sollte. "Ich erinnere mich genau an Das Imperium schlägt zurück, wie ich mit meinem Papa aus dem Kino rauskomme und einfach völlig damit beschäftigt war, wie um Himmels willen wir Han da wieder rauskriegen können", erinnert er sich. "Ich stand wirklich da und sagte: "Papa, wie schaffen wir das nur?"
Jane Espensens Familie mußte von irgendwo in Iowa in die Landeshauptstadt Des Moines fahren, um Star Wars zu sehen. "Das war der erste Film, den ich gesehen habe, wo die Leute richtig Schlange standen. Ich war fasziniert, wie jedes zwölfjähriges Kind." Ihre eindrucksvollste Erinnerung stammt aus dem darauffolgenden Sommer, als ihre Familie sie auf Besuch zum dunklen Lord der Sith mitnahm. "Da war ein sehr großer Typ in einem Darth Vader Kostüm, der ein Szenenfoto aus dem Film signierte, mit einem großen schnörkeligen D und einem kleinen "arth Vader" in dem D drin. Ich habe das Bild jahrelang wie einen Schatz gehütet. Irgendwann habe ich dann gelesen, daß das gar nicht der Typ war, der im Film in dem Kostüm gesteckt hatte. Es war einfach nur irgendein langer Mensch, der die Kinder im Einkaufszentrum amüsieren sollte.
Ich als Kind habe natürlich gedacht, es wäre der richtige Darth Vader. Und als mir dann klar war, das es nicht so war, habe ich das Autogramm auch nicht behalten."
Als David Fury als Teenager den ersten Trailer für Star Wars sah, waren seine Erwartungen nicht gerade hoch. "Ehrlich, meine erste Reaktion war Skepsis. Ich sah mir das an und dachte: "Ach, das wird wieder so ein Ding wie Flucht ins 23. Jahrhundert oder so was. Das wird Elemente aus Planet der Affen abkupfern - ich dachte, schließlich sieht Chewbacca ein bißchen affenmäßig aus. Und ich war sicher, daß das einfach noch eine weitere Enttäuschung werden wird. Ich war in dem Alter schon ganz schön zynisch, was meine Erwartungen anging - all die Sachen, auf die ich mich richtig gefreut hatte und die erst großartig aussahen, waren dann wirklich enttäuschend. Star Wars war eigentlich das erste Mal, daß ich etwas gesehen habe und völlig davon überwältigt war. Gleich als die großartige Titelmusik zu hören war, war ich gefangen genommen."
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Beitrag von Mirax » Sa 12 Apr, 2003 9:16 pm

TEIL 2


Lieblingsepisode?

Die Autoren sind geteilter Meinung, was ihre Lieblingsepisode angeht. "Man könnte argumentieren, daß Das Imperium schlägt zurück ein dunklerer, besser gemachter Film ist", sagt Petrie, "aber der genialste Samstagnachmittagrenner aller Zeiten ist immer noch Krieg der Sterne."
Espensen liebt auch den ersten der Star Wars Filme am Meisten: "Ich erinnere mich genau, daß mir mein Kindermund offen stehen blieb, als ich die Raumschiffe sah. Echte Raumschiffe! Ich glaube, das kann man nie wieder erreichen, dieses Gefühl, wenn man zum ersten Mal sagt: "Oh mein Gott - das sind richtige Raumschiffe!".
Fury meint ebenfalls, daß Krieg der Sterne einen Vorsprung gegenüber allen späteren Filmen hat: "Das ist einfach die Sache mit der Entdeckung dieser Welt, der Einführung dieser Welt, und trotz all der Schwächen, die der Film hat, ist es immer noch das größte, romantischste, wildeste Abenteuer der ganzen Serie, und so vieles davon ist einfach so perfekt."
Drew Greenburg bevorzugt Das Imperium schlägt zurück, aber er verteidigt seine Wahl mit einer Einschränkung: "Ich denke, Krieg der Sterne ist schon ruhmeshallenmäßig gut. So etwas kann man eigentlich nicht mit anderen Filmen konkurrieren lassen, weil es ein Kunstwerk für sich ist."
Drew Goddard legt seinen Finger auf das Auswahlproblem: "Eigentlich gibt es zwei Lieblingsepisoden nicht wahr?" sagt er. "Krieg der Sterne und Das Imperium schlägt zurück. Das ist eine von diesen Entscheidungen, die sich je nach Tageszeit ändern können. Aber ich denke, ich mag Episode V lieber. Im Grunde hat das auch etwas mit Nostalgie zu tun, weil ich mich so genau daran erinnere, damals mit meinem Vater", erklärt er.
Alle beantworten die Frage vorsichtig und mit Bedacht, denn sie haben diese Diskussion schon öfters geführt - und auf nicht ganz ungefährliche Weise, wie Goddard und sein Chef, Joss Whedon, vor kurzem auf der Fahrt zur Comic-Con in San Diego bewiesen.
"Wir fuhren als in diesem Winnebago die Straße runter, und wir meinten, wir müßten jetzt einmal langsam in Stimmung kommen. Also sagten wir, lasst uns einen Streit anfangen. Wir haben einfach nur so rumgealbert, und irgendwann sagte einer von uns "okay, welcher Film ist besser - Krieg der Sterne oder Das Imperium schlägt zurück?" Wir haben alle gelacht und gedacht, prima, lasst uns einen Geek-Streit (engl. Slang für Fanatiker oder Freak) vom Zaun brechen, aber ehrlich, fünf Minuten später waren wir dabei, uns anzuschreien. Erst machen wir uns lustig über so etwas und im nächsten Moment sind wir genau da, worüber wir uns lustig gemacht hatten. Wir haben uns wirklich angegiftet und rumgeschrien", erzählt er. "Das war fast gewalttätig."
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Beitrag von Mirax » Sa 12 Apr, 2003 9:54 pm

TEIL 3

Lieblingsfiguren

Sich auf eine Lieblingsfigur zu einigen, ist etwas einfacher - und auch sicherer.
Drew Goddard gibt Han Solo als seine Nummer eins an, aber Yoda liegt knapp dahinter. "Eigentlich hat Yoda seltsamerweise sogar Sympathiepunkte verloren bei mir, wegen Angriff der Klonkrieger. Ich liebe ihn immer noch, aber irgendwie glaube ich, daß ihn jetzt jeder liebt. Es macht nicht mehr so viel Spaß. Ich war ein totaler Yoda-Freak, und ich habe sogar eine von diesen Yoda-Statuen zu Hause stehen. Und heute sagt doch jeder Fan: "Hey, ich finde Yoda auch Klasse!". Und ich denke mir, scheiß drauf, ich hab Yoda schon cool gefunden bevor du überhaupt wußtest, wer das ist, Junge."
Auch Greenburg schlägt in die gleiche Kerbe: "Als ich klein war, war Yoda immer etwas Besonderes für mich." So besonders, daß er keine Mühen scheute, um an die Actionfigur heranzukommen. "Wir mußten ein bißchen jagen gehen, weil ich die ganze Sammlung schon hatte und wir gehört hatten, daß Yoda nur als limitierte Auflage herauskommen würde. Wir waren zu der Zeit gerade auf Besuch in New York City, und ich habe meinen Vater gezwungen, durch ganz Queens und die Bronx zu fahren, bis wir den einen Spielzeugladen gefunden hatten, der die Yoda-Actionfigur verkaufte."
Doug Petrie hat seine Antwort wohl überlegt: "Ich denke, daß Luke Skywalker ein ziehmlich blasser Charakter ist, wenn man ihn neben C-3PO und Obi-Wan Kenobi und Han Solo und all diesen wirklich farbenprächtigen, dynamischen eigenwilligen Figuren sieht. Der Effekt - besonders für einen 14-jährigen Jungen - ist, daß man irgendwie automatisch sein Gesicht aus dem Film rausschneidet und sein eigenes da hineinsetzt. Das ist das Fantastische an Luke Skywalker in diesem ersten Film - das größte Abenteuer aller Zeiten passiert genau dir."
David Fury favorisiert ebenfalls Luke. "Seine Geschichte ist die klassische Heldenreise, viel mehr als bei irgend einer anderen Figur. Ich meine, klar, ich liebe Han Solo, und ich hätte wahrscheinlich ihn genannt. Er war vor jahren meine Lieblingsfigur, einfach weil er all die coolen Sprüche kriegte und all die heftigen Sachen zu erledigen hatte. Aber mit der Zeit, besonders mit meiner Arbeit an Buffy, habe ich den Wert der klassischen Heldenreise auch erkannt."
Jahre nach seiner ersten Star Wars Erfahrung erlebt Fury die Faszination noch einmal mit seinen Kindern mit. "Ich sehe, wie fasziniert sie von Luke sind und wie anziehend sie die Figur finden. Wenn ich das jetzt als Erwachsener vergessen hätte, wenn ich nicht mehr wüßte, wie das ist, dann würde ich mich jeden Tag daran erinnern, daß Luke ein ziehmlich cooler Typ ist."
Im Gegensatz zu den meisten Fans haben die Buffy-Autoren aber noch nicht viel darüber nachgedacht, wie ihre eigenen Figuren mit denen aus Star Wars zu vergleichen wären. Jane Espensen bemerkt zu Anfang, daß es in Star Wars einfach nicht genug herausragende weibliche Charaktere gibt, um mit der mädchengesätigten Buffy-Truppe mitzuhalten. Aber dann fällt ihr auf, daß Buffy und Luke eine Menge gemeinsam haben, und daß das Universum eigentlich die gleiche Botschaft für beide hat. "Du warst immer ein Held und hast es nur nicht gewußt. Du hast dieses Erbe, von dem du nichts weißt und diese Welt, in die du hineingehörst, von der du aber keine Ahnung hast. Und du wirst aus deiner gewohnten Umgebung herausgerissen und kriegst dieses Schwert in die Hand gedrückt und jemand sagt, los, du machst das jetzt. Und es ist nicht unbedingt ein glorreiches Leben. Da wird es Probleme geben. Die Parallele ist schon sehr stark."
Doug Petrie stimmt zu, was die Ähnlichkeiten zwischen Luke und Buffy angeht, gibt aber zu bedenken, daß Buffy mit über 100 Stunden Story im Rücken eine "viel detaillierter gezeichnete Figur ist", und das "ihr Liebesleben viel dunkler ist". Andererseits gibt er zu, daß "Luke ja auch mit seiner Schwester flirtet, was die Sache auch wieder interessant macht". Wenn Buffy nun also der Luke Skywalker der Serie ist, wer sind dann die anderen Figuren?
"Ich würde sagen, Xander ist am meisten Han Solo mäßig", meint David Fury. "Auch wenn er immer wieder vorgeworfen bekommt, daß er der Feigling ist oder der Typ, der nichts gebacken kriegt - eigentlich ist er ziehmlich heldenhaft und trotzdem etwas oberflächlich. Und Han Solo war auch feige, er rannte auch weg. Das ist eine der besten Szenen in Krieg der Sterne, wie Han und Chewbacca den Helden spielen und die Sturmtruppen jagen und sich dann umdrehen und wieder zurückrennen. Und das ist Xander für mich. Er weiß genau, wovor er Angst hat und wo die Gefahren lauern, aber er steigt ein und ist da, mit eniem coolen Spruch auf den Lippen."
"Giles wäre ganz sicher Obi-Wan", sagt Doug Petrie, aber auch er gibt zu, daß es nicht so einfach ist, die Star Wars Figuren mit denen aus Buffy zu vergleichen. Was ich an unseren Charakteren so toll finde, ist, daß jeder von ihnen irgendwann Darth Vader sein kann. Ich denke, das ist der Punkt hier. Keiner von denen könnte nicht plötzlich den Anakin machen."
Selbst der scheinbar machtlose Xander Harris?
"Das weiß man nie!" antwortet er. "Kann man nie wissen - schließlich ist es ja nicht so, daß das nicht schon einmal in Erwägung gezogen worden wäre."
Auch wenn ein Wechsel zur dunklen Seite ein großer Sprung scheint für das ungefährlichste Mitglied der Gang: Petrie erklärt, dasselbe sei ja auch für den größten Schurken der Star Wars Filme zutreffend gewesen. "Es war ja auch für Anakin ein ganz schöner Umbruch. Der niedliche kleine Fratz verwandelt sich in einen Typen, der Planeten in die Luft jagt."
Auch wenn die Autoren nicht viel Gedanken daran verschwendet haben, ihre eignen Figuren mit ihren Gegenstücken in Star Wars zu vergleichen, sind sie doch schnell bei der Sache, wenn es darum geht, sich selbst eine Rolle in dem Weltraumepos zuzuweisen.
"Joss macht immer Lando nach", sagt Drew Goddard. "Ständig. Und ich, ich muß einfach Han sein. Ich liebe ihn einfach." Aber er gibt zu, daß es da ein kleines Problem gibt. "Es gibt einen Unterschied zwischen dem, der ich sein möchte und dem, der ich nach Meinung aller anderen Leute bin. Das Problem ist, daß wir uns alle einig sind werden mußten... weil, wenn Doug Han ist, kann ich nicht Han sein, und das macht keinen Spaß. Aber wir sind uns einig geworden, daß Doug Han ist, also bin ich Chewbacca geworden, weil ich groß und treu bin. Der andere Drew ist dann R2, und Jane ist C-3PO."
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Beitrag von Mirax » Sa 12 Apr, 2003 10:25 pm

TEIL 4

Von Einfaltspinseln und Computerfreaks


Auf die Frage, warum es in Buffy - Im Bann der Dämonen so viele Anspielungen auf Star Wars gibt, weisen die Autoren natürlich als Erstes darauf hin, daß Star Wars ein kulturübergreifendes Phänomen ist. Aber dann verrät sich Drew Greenburg doch.
"Da gibt es die eine Antwort und dann gibt es da die andere", erklärt er. "Die erste Ebene ist, klar, das sind die Sachen, die unsere Figuren kennen. Darüber würden sie reden. Besonders letztes Jahr, als unsere drei Bösewichter ganz besonders versiert in Sachen Science-Fiction waren. Aber dann gibts da noch die wahre Antwort, und die ist einfach, daß wir ein Haufen Freaks sind und Star Wars ganz toll finden. Das ist ein unglaublich mächtiges Gefühl, wenn du sagen kannst, weißt du was, ich liebe Star Wars, und ihr müßt euch jetzt alle meine Star Wars Anspielungen anhören!"
Anfangs kann sich David Fury gar nicht so recht an seine ersten Star Wars Zitate in seinen Buffy-Drehbüchern erinnern. "Das sind einfach so Zitate, die mir so einfallen, und ich vergesse manchmal, daß das Anspielungen sind. Da sieht man schon, wie sehr das Ganze unser Bewußtsein durchtränkt. Die Hälfte der Zeit kriege ich überhaupt nicht mit, daß ich so etwas mache."
Genau wie Fury unternimmt auch Drew Goddard keine besonderen Anstrengung, um Star Wars Zitate unterzubringen. "Das passiert einfach ganz natürlich, besonders wenn wir Andrew oder Jonathan schreiben, oder Xander. Star Wars ist einfach so ein Meilenstein für jeden Jungen und Mann dieses Alters, daß es einfach ganz natürlich ist, wenn du diese Figuren schreibst."
Die drei einfältigen Bösewichter zu schreiben, ist ganz besonders einfach, erzählt er. "Wenn ich ein Gesprächsthema für die drei brauche, stecke ich einfach meinen Kopf zur Bürotür heraus und höre mir an, worüber Doug und Drew gerade streiten, und das schreibe ich dann einfach auf."
"Ja, wir sind schon riesige Star Wars Fanatiker", gibt Doug Petrie zu. "Wir haben die Filme bestimmt siebentausendmal gesehen, wenn man uns acht Leutchen zusammennimmt."
Aber ihre Begeisterung für Star Wars beschränkt sich nicht bloß auf die Filme, wie Petrie erklärt. "Joss und Lisa Lasik, eine unserer Redakteurinnen, sind von der Comic-Con mit Lichtschwertern zurückgekommen - richtigen, funktionierenden Lichtschwertern. Und dann brachen plötzlich diese massiven, reichlich gewalttätigen Kämpfe im Büro aus."
Trotz seines Rufs als einer der größten Star Wars Fans schafft es David Fury, die Lichtschwertkämpfe in echter Han Solo Manier zu vermeiden. "Ich bin lichtschwertmäßig nicht ganz auf der Höhe, das spare ich mir für meinen fünfjährigen Sohn auf. Mit dem kämpfe ich, weil ich da noch einen Vorteil habe, aber gegen Doug Petrie oder Joss mit einem Lichtschwert anzutreten.... nein, da lege ich lieber einen coolen Spruch hin und verdrücke mich mit Chewie."
Und wenn schon im Büro der Buffy-Autoren solch offensichtliches Fan-Verhalten zu beobachten ist, dann wird deutlich, welche der beiden Antworten auf die Frage nach den Star Wars Anspielungen die wahrere ist. Oder, wie Doug Petrie es ausdrückt: "Eigentlich reicht es wirklich, zu sagen, wir sind einfach ein wilder Haufen Fanatiker."
David Greenburg ist dennoch nicht ganz zufrieden mit dieser Bezeichnung. "Ich kann auch ein Fanatiker sein, klar. Aber ich versuche, vorsichtig mit dem Ausdruck umzugehen, weil er so negativ klingt. Ich bin ein Fanatiker im bestmöglichen Sinne des Wortes. Ich habe eine Vorliebe für ein paar Dinge, die spaßig sind, aber im Mainstream nicht beachtet werden, und Star Wars fällt nicht unbedingt in diese Kategorie. Ich denke, jeder kann Star Wars verstehen."
Manche sagen, daß Doug Petrie und David Fury die größten Star Wars Fans im Büro sind, aber Jane Espensen erklärt uns ein für allemal die Hierarchie. "Klar, die sind sehr gut. Aber ich denke, Drew Greenburg könnte bei der Fan-Prämierung ganz oben auf dem Treppchen stehen."
Sie erinnert sich an ihren Lieblingsmoment in Sachen Star Wars, der erstaunlicherweise außerhalb des Kinos stattfand, im Autorenbüro. "Da gab es eine Menge Diskussionen unter den Kollegen darüber, ob es von damals schon eine Boba Fett-Figur gegeben hatte. Und Drew Greenburg war derjenige, der wußte, daß es damals tatsächlich schon eine Boba Fett-Figur aus dem Jahre gab. Und er ging ganz sicher, daß das korrekt rüberkam."
Greenburg ist stolz auf sein Expertenwissen. "Das hat mir keiner geglaubt, daß es 1979 schon eine gab!"
Wir verneigen uns ehrfürchtig vor seinen offensichtlichen Star Wars Kenntnissen, und er reagiert wie ein echter Fan.
"Klar hatte ich Recht! Ich mußte hier nur ein paar Leuten im Büro von der Wahrheit überzeugen."
Als wir vorschlagen, daß er den Streit doch am einfachsten damit geschlichtet hätte, daß er seine eigene Boba Fett Actionfigur mitgebracht hätte, wird er ganz schweigsam. "Ich habe keine Ahnung, wovon ihr redet."
Womöglich möchte er nicht für einen Fanatikergehalten werden?
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Beitrag von Mirax » Sa 12 Apr, 2003 10:40 pm

TEIL 5

Warum

Jane Espensen meint, daß Star Wars Fans und Buffy Fans eine Menge gemeinsam haben, sogar bei denjenigen Fans, die normalerweise sagen, daß sie nicht viel von Science-Fiction und Fantasy halten. "Ich denke, das ist schon ein sehr ähnlicher Menschenschlag, und ich glaube, das ist so, weil beide Geschichten versuchen, unsere Welt durch den Filter der Metapher zu verstehen. Die Metapher kann der Weltraum sein, oder sie kann im Fantasy-Bereich angesiedelt sein."
Drew Greenburg hält es aber für einen Fehler, das Buffy- und das Star Wars Publikum über einen Kamm zu scheren. "Aber", so fügt er hinzu, "wenn die beiden Stories etwas gemeinsam haben, dann ist das ein gewisser Respekt vor dem eigenen Publikum. Und es ist ein gewisses Gefühl von Spaß beim Erzählen dabei."
David Fury glaubt, daß die Fans von Buffy und Star Wars eine Schlüsselqualität gemeinsam haben: "Ich denke, daß jeder, der sich für eine fantastische Welt öffnen kann, eine Welt mit ihrer eigenen Mythologie, sich sehr gut aus dem Alltag ausklinken kann, und genau das ist es, was eine Fantasy-Story jeglicher Art braucht."
Leider, so fügt er hinzu, ist aber nicht jeder ein Fan. "Es gibt Leute, die werden Star Wars nie verstehen, genauso wie es Leute gibt, die Buffy nie verstehen werden. Sie erlauben es sich einfach nicht, sich da hinein fallen zu lassen."
"Star Wars ist ja nicht nur ein Meilenstein der Popkultur - und an solchen Bezugspunkten fehlt es in Buffy nun wirklich nicht - sondern schon ein Meilenstein der Mythologie", sagt Doug Petrie. "Also, wenn jemand zum Bösen wird, sagen wir natürlich, daß er zur Dunklen Seite übergegangen ist. Wir haben da diesen Witz für Xander, den wir immer anbringen wollten, aber bis heute noch nicht geschrieben haben: "Ich geh mal eben für eine Minute auf die Dunkle Seite. Soll ich dir irgendwas mitbringen?".
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Beitrag von Mirax » Sa 12 Apr, 2003 10:50 pm

TEIL 6

Warten auf...

Und wenn wir jetzt noch irgendwelche Zweifel daran hätten, daß die Buffy-Autoren Star Wars lieben (nicht, daß wir noch welchen hätten), dann wären diese in dem Moment verschwunden, in dem Drew Goddard eine Eingebung hatte, lange nachdem die Frage über seine Lieblingsfigur schon abgehandelt war. "Halt, ich ändere meine Antwort! Ich ändere meine Antwort jetzt sofort. Meine Lieblingsfigur ist nicht Han. Meine Lieblingsfigur ist Palpatine. Ich liebe ihn! Ich habe glatt vergessen, wie genial ich ihn finde. Er ist so gut. Für mich ist er das, was an Episode I und II am meisten auffällt. Er ist fantastisch. Wenn er sagt: "Ich liebe die Demokratie. Ich liebe diese Republik." Ich liebe das!"
Später, als wir über Szenen reden, die wir gern in Episode III sehen würden, bricht es plötzlich aus ihm heraus: "Oh Mann, ich kann´s kaum erwarten!"
"Genau so wie die Leute auf die neuen Buffy-Episoden warten", sagt David Fury, "genau so warten wir alle auf den nächsten Star Wars Film."
Und wirklich schienen die Buffy-Autoren genau so gerne über Star Wars zu reden wie über ihre eigene Serie. Oder, in Drew Greenburgs Worten: "Wenn du mir als Siebenjährigen erzählt hättest, daß ich eines Tages einen Anruf von einem Star Wars Magazin kriegen würde und daß die mit mir reden wollten, dann hätte ich mich vor Freude überschlagen."


Artikel von Dave Gross
Quelle: Offizielles Star Wars Magazin



So Ende :-D
Ich bin übrigens Buffy- und Star Wars Fan :-D :-D
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Beitrag von Manü » So 13 Apr, 2003 1:27 pm

ich liebe dich Mirax!!!! :knuddel: :knuddel:
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Beitrag von Mirax » So 13 Apr, 2003 1:29 pm

@Manü: Darf ich auch erfahren wieso? :-D :knuddel:
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Beitrag von Spikes_Luv » So 13 Apr, 2003 3:45 pm

Mirax hat geschrieben:@Manü: Darf ich auch erfahren wieso? :-D :knuddel:
/me hilft mal weiter :-D weil du auch buffy und starwars fan bist. :wink:
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Beitrag von Jess » Mo 14 Apr, 2003 4:27 pm

Der Zeitplan für die Fed Con steht fest... genauere Infos gibt es im FedCon Thread http://www.bvboards.de/viewtopic.php?t=705&start=210
wer immer durch die rosa brille sieht, wird irgendwann schwarz sehen
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Beitrag von Gast » Di 15 Apr, 2003 11:04 pm

Ich wolt nur mal sagen das ich gerade einen der ersten werbeblocks für buffy sah und das war nur hammer. (die laufen aber erst später abends weil ist ziemlich viel gewalt drinne)
Was sie sagen schaut selbst

oder lest hier is aber glaub ich spoiler aber ich weis ja nicht
[spoiler]da sind buffy und angel und sie sagt Angel und er sagt buffy und dann sagt ne Stimme der Vampir und die Jägerin die neuen Folgen Buffy ist zurück am 23 April ...oder so...[/spoiler]
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