Bist du Christ?
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Gast
(btw: die übersetzung "tage" ist nicht wirklich korrekt; ein fehler, da es eigentlich heissen müsste "zeitspanne" - jedenfalls die ursprüngliche bedeutung des wortes ist so...was oft zu verwirrung bezüglich einer wissenschaftlichen und religiösen übereinstimmung geführt hat...)daß Gott die Welt in 7 Tagen erschaffen hat
@chiquitabin christ und assozial
ein widerspruch in sich *g
Nicht nur den Thread - hatten ja auch bereits eine Umfrage dazu.Spikemania hat geschrieben:wen's interessiert, hier gibt es schon einen thread namens "GOTT!?!", in dem viel gepostet wurde... den könnte man ja auch wiederbeleben, damit nicht alle ihr zeugs neu schreiben müssen!![]()
Ich bin getaufte und konfirmierte Protestantin - aber nicht aus Überzeugung ... oder formulieren wir es besser so: ich konnte mir keine Überzeugung aufbauen, keinen wirklichen Glauben aus mir selbst heraus entwickeln, weil ich mit so vielen familiären Zwängen zu dem Thema konfrontiert war (und noch bin). Da baut man Blockaden auf, die schwer einzureißen sind - einfach aus Widerstand (stillem Widerstand zugegebenermaßen
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[center]~ Buffy: "Are you ready to be strong?" ~
"Chosen"[/center]
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Gast
@athenaich konnte mir keine Überzeugung aufbauen, keinen wirklichen Glauben aus mir selbst heraus entwickeln, weil ich mit so vielen familiären Zwängen zu dem Thema konfrontiert war (und noch bin). Da baut man Blockaden auf, die schwer einzureißen sind - einfach aus Widerstand
..was schade ist, aber sehr verständlich - und sicher vielen so geht... so sollte religiösität halt nie "verkauft" werden, aufgezwängt statt informiert...muss sich doch jeder frei seine gedanken machen dürfen
(btw stimmt, umfrage gabs ja auch noch!!
@Trilo
Dann bin ich also garnichts...
Allerdings mit Tendenzen zum Satanismus, wobei der nicht als "Glaube" zu verstehen ist, sondern als Weltanschauung.
Und ich bin "Nicht-Christ" aus überzeugung, also doch eher Atheist?
Aber was der "Glaube" an die Naturwissenschaften soll habe ich nicht so ganz verstanden. Was soll man daran glauben?
Wasser gefriert bei 0 Grad und kocht bei 100 Grad, das glaube ich nicht, das weiss ich.
Dann bin ich also garnichts...
Allerdings mit Tendenzen zum Satanismus, wobei der nicht als "Glaube" zu verstehen ist, sondern als Weltanschauung.
Und ich bin "Nicht-Christ" aus überzeugung, also doch eher Atheist?
Aber was der "Glaube" an die Naturwissenschaften soll habe ich nicht so ganz verstanden. Was soll man daran glauben?
Wasser gefriert bei 0 Grad und kocht bei 100 Grad, das glaube ich nicht, das weiss ich.

- TriloByte
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Nun ja, eigentlich sollte man ja auch differenzieren. Und zwar 1. Woran glaubt man in geistlicher sicht? An welcher Götter und wieso? Bzw. warum ist man Atheist (Nihilist)?
Und 2. Woran glaubt man in weltlicher Sicht? Wo würde man sich politisch ansiedeln? welchen Stellenwert hat Moral? (nicht Moralvorstellungen)
Die Naturwissenschaften beruhen auf Gesetzen und Axiomen, die nicht eindeutig beweisbar sind, sondern von denen man annimmt, daß sie korrekt sind und infolgedessen alles darauf aufbaut. Die Addition von 1+1=2 z.B. ist mathematisch nicht beweisbar, man nimmt an, daß diese Aussage gültig ist. Man glaubt an dessen Gültigkeit. Desweiteren sind Zahlensysteme, Maßeinheiten, Bezeichnungen etc. wohl vom Menschen erdacht worden, die Gesetze und die Einheit, die das alles bildet und die ebensolche beschreiben sind jedoch entdeckt worden. Ein großer Unterschied.
Abgesehen davon sind die meisten Menschen in hohem Maße wissenschaftsgläubig. Denn wer versteht schon die ganzen Zusammenhänge, besonders wenn es kompliziert wird. Man glaubt es einfach.
Und 2. Woran glaubt man in weltlicher Sicht? Wo würde man sich politisch ansiedeln? welchen Stellenwert hat Moral? (nicht Moralvorstellungen)
Die Naturwissenschaften beruhen auf Gesetzen und Axiomen, die nicht eindeutig beweisbar sind, sondern von denen man annimmt, daß sie korrekt sind und infolgedessen alles darauf aufbaut. Die Addition von 1+1=2 z.B. ist mathematisch nicht beweisbar, man nimmt an, daß diese Aussage gültig ist. Man glaubt an dessen Gültigkeit. Desweiteren sind Zahlensysteme, Maßeinheiten, Bezeichnungen etc. wohl vom Menschen erdacht worden, die Gesetze und die Einheit, die das alles bildet und die ebensolche beschreiben sind jedoch entdeckt worden. Ein großer Unterschied.
Abgesehen davon sind die meisten Menschen in hohem Maße wissenschaftsgläubig. Denn wer versteht schon die ganzen Zusammenhänge, besonders wenn es kompliziert wird. Man glaubt es einfach.
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Achja ?TriloByte hat geschrieben:Die Naturwissenschaften beruhen auf Gesetzen und Axiomen, die nicht eindeutig beweisbar sind, sondern von denen man annimmt, daß sie korrekt sind und infolgedessen alles darauf aufbaut. Die Addition von 1+1=2 z.B. ist mathematisch nicht beweisbar, man nimmt an, daß diese Aussage gültig ist. Man glaubt an dessen Gültigkeit.
Nimm eine Menge [von irgendwas] und nimm eine weitere Menge [vom gleichen "Typ"] hinzu. Wieviele Mengen diesen Typs hast du dann na ?
Geht auch mit Äpfeln, Streichhölzern etc
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Man brauch keine Mathematik um zu erkennen, das wenn man zu etwas noch etwas anderes hinzufügt, etwas neues entsteht, das zwar anders als die beiden Bestandteile ist ( z.b. weil es dann größer ist oder "mehr" ist [Materie] ) aber sich dennoch (evtl) wieder in diese Bestandteile zerlegen lässt. Ob man das dann nun 1+1=2 oder sonstwie nennt, ist lediglich eine Bezeichnungssachekaddah hat geschrieben:aber wer sagt denn dass es dann auch ZWEI mengen sind... nur die mathematik, wie willst du beweisen dass es zwei sind und nicht irgendwas anderes? es hat sich so eingeführt dass die menge "zwei" ist, aber evtl isses ja auch was anderes
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Doch hab ichTriloByte hat geschrieben:Mag sein, aber es ist nicht beweisbar. 1+1=2 ist eine mathematische Aussage, die man metasprachlich nicht so flapsig erklären kann. Sie ist nicht beweisbar. (das hatten wir aber auch im 1.Semester, wohl nicht aufgepasst![]()
)
Es lässt sich auch eigentlich nicht beweisen, da dies sich ( wie eigentlich auch alles andere ) auf Beobachtungen in der Natur bezieht bzw darauf basiert, man sah da etwas und dann noch etwas, das ähnlich aussah und legte dann fest, das sind zwei vom selben Typ. Diese Art Festlegung half dem Menschen eben seine Umwelt zu verstehen, ob man nun religiös war oder nicht
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Eben, ob man das jetz eins, zwei nennt, oder huppa, didda tut nichts zur Sache. Da gibt es níchts zu beweisen, oder zu glauben, das ist nunmal so.Shadow hat geschrieben: Man brauch keine Mathematik um zu erkennen, das wenn man zu etwas noch etwas anderes hinzufügt, etwas neues entsteht, das zwar anders als die beiden Bestandteile ist ( z.b. weil es dann größer ist oder "mehr" ist [Materie] ) aber sich dennoch (evtl) wieder in diese Bestandteile zerlegen lässt. Ob man das dann nun 1+1=2 oder sonstwie nennt, ist lediglich eine Bezeichnungssache


