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Gast
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von Gast » Mi 30 Okt, 2002 5:37 pm
Und dann noch ein selbstgeschriebenes...
@Seanne: ja, dein eigenes find ich auch sehr schön! wirklich kraftvoll...
ich hätts fast nicht gesehen, weil ich bei rilke nur den anfang überflogen hab und dann nicht weitergelesen

aber mys hats ja dann zitiert

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Gast
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von Gast » Mi 30 Okt, 2002 5:58 pm
Spikemania hat geschrieben:aber mys hats ja dann zitiert

yeah me!
@ spikemania
mensch, bei dir wollt ich mich auch schon lange mal wieder melden... ich komm in letzter zeit zu gar nix

nicht böse sein, gell?

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Gast
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von Gast » Mi 30 Okt, 2002 8:22 pm
Schön daß euch mein Gedicht gefällt

Ist leider das einzige GUTE selbstverfasste das ich jemals zustandegebracht habe, aber vielleicht wirds ja noch

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Gast
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von Gast » Do 31 Okt, 2002 9:32 am
Hier noch mal ein Gedicht von mir:
Das Zauberwort welches uns verbindet,
nennt sich Freundschaft.
Das Wort das uns trennt, heißt Liebe,
weil die suchen wir getrennt.
Die wahre Liebe zu finden fällt uns beide schwer,
aber dies hört keiner gern, weil es ist schon schwer genug.
Du sollst wissen ich mag dich sehr und
vorstellen mehr zwischen uns fällt mir nicht schwer.
Doch ich weiß du kannst es nicht und
ich werd es akzeptieren müssen.
Obwohl es nicht leicht ist und wird,
aber vielleicht ist es besser so
oder irgendwas stimmt dich doch noch um.
Ganz gleich wie, sollst du wissen eine wahre Freundschaft
mit DIR, finde ich auch Klasse und hat Rasse.
Ich hoff sie wird noch besser und hält länger
und dies Gedicht zerbricht sie nicht!!!
Trotzdem meine ich das Gedicht ernst
und schrieb es gern für DICH, denn du bist ein schönes LICHT!!!
Hinzu kommt ich mag es meine Gefühle in Zeilen zu packen
und dran bist du nicht ganz unschuldig!!!
Jetzt aber Schluss, sonst bekomme ich noch einen Kuss!!! *grins*
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von Gast » Fr 01 Nov, 2002 9:41 pm
Von Rainer Maria Rilke finde ich diese beiden Gedichte schön, vor allem wenn sie Xavier singt und mir nähr bringt, weil beide hat er auf seinem Doppelalbum vertont.
Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist Beginn und das Ende ist dort.
Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott,
sie wissen alles, was wird und war;
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott.
Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um
und
Du, der ichs nicht sage, daß ich bei Nacht
weinend liege,
deren Wesen mich Müde macht
wie eine Wiege.
Du, die mir nicht sagt, wenn sie wacht
meinetwillen:
wie, wenn wir diese Pracht
ohne zu stillen
in uns ertrügen?
- - - - -
Sieh dir die Liebenden an,
wenn erst das Bekennen begann,
wie bald sie lügen.
- - - - -
Du machst mich allein. Dich einzig kann ich vertauschen.
Eine Weile bist dus, dann wieder ist es das Rauschen,
oder es ist ein Duft ohne Rest.
Ach, in den Armen hab ich sie alle verloren,
du nur, du wirst immer wieder geboren:
weil ich niemals dich anhielt, halt ich dich fest.
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Chiquita
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von Chiquita » Sa 02 Nov, 2002 1:19 am
also ich kann rilke net leiden. ich musste ungefähr 295421965 mal des herbsttagsgedicht lernen. das hat mich geprägt. (des gedicht wurde zu allem übel auch noch mal in der lindenstraße von doktor dressler zitiert... nicht das ich die lindenstraße anschau... aber...)

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von Gast » Sa 02 Nov, 2002 8:50 am
So mal wieder ein Gedicht von mir:
Online Freunde zu haben find ich schön.
Denn man lernt Menschen kennen,
die man sonst nicht treffen würde,
ohne eine große Hürde zu überwinden.
Gründe können sein sie wohnen weiter weg
oder sie halten sich anderes wo versteckt
und man findet sie deswegen nicht.
Unterschiede zwischen Realen Freunden gibt es kaum
und falls doch fallen die nicht weiter auf.
Meistens kennt man sie persönlich nicht
und oft nicht mal ihr Gesicht.
Trotzdem versteht man sich super
und erzählt sich viel.
Von Problemen, Not, Liebe und vieles mehr.
Das zu erzählen dem anderen fällt einem nicht schwer,
weil man sich persönlich nicht sieht und
deswegen die Röte im Gesicht verborgen bleibt.
Manchmal kommen einen Gedanken sie mal persönlich zutreffen,
aber meistens ist die Entfernung zu weit. Oder man hat Angst das
dadurch die Freundschaft zerbrechen könnt.
Deswegen verliert man die Gedanken erst mal wieder
und freut sich sie zu haben und auf die nächste Mail!!!
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Gast
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von Gast » Mo 04 Nov, 2002 10:39 pm
And everything I do, and everything I feel
Depends on the guy I loved
And when I look for someone new
I still remember him
Because he never really left
And when I talk and when I joke
There's nothing inside me
And when I think about shared times
There's something burning free
And when I see pictures
I shut them out
And when I hear voices
I turn my ears deaf
And when I feel touch
My skin is freezed
And when I get hugged
I beg for release
And when I fall in love
I fall on stony ground
So I turn my face away from you
Although your kiss makes me shiver
And I know, I can't go on
Like this
You won't stay forever
I'm at the point, where I can't hide my fears
Where I have to be honest, say, what I need
The point of no return, and maybe I cry
Do you think, you can handle the tears?
But once again, I don't part my lips
Once again, I desperately shake my head
Don't want to tell
Don't want to cry
Don't want to feel, this heat inside
But if I don't come out
And if I don't let you in
We'll always be separated
By a door of pain
Michelle Frank, 4.Nov.2002
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Gast
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von Gast » Di 05 Nov, 2002 11:17 am
Shivers running down my spine
Breath gets short
Feel the pain
Who doesn't hurt
It’s just fine
I wait for you
Come down to me
Make me feel, what shouldn't be
Touch my skin
Kiss my neck
Eyes so green, deep like the sea
Watching me undress
While you wait for me
Lick my lips
Close my eyes
Fell your hands
Caress me. In my mind
I open my eyes, it's quite a rush
Once again I stare at you
See you, smile and wink
I turn around
And blush.
Michelle Frank, 5.Nov.2002
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denial_land
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von denial_land » Di 05 Nov, 2002 2:20 pm
GANZ GENAU SO isses.
but he never really left

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denial_land
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von denial_land » Di 05 Nov, 2002 3:05 pm
Past times are present in my mind
Remembering the taste of air
The day you lit the light in me
But now I'm walking in the dark
To find my pathway through the rain
To light the flame I lost again
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Gast
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von Gast » Di 05 Nov, 2002 9:35 pm
denial_land hat geschrieben:Past times are present in my mind
Remembering the taste of air
The day you lit the light in me
But now I'm walking in the dark
To find my pathway through the rain
To light the flame I lost again
schöööööööön
(naja, natürlich eher traurig, aber du verstehst mich schon

)
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Gast
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von Gast » Di 05 Nov, 2002 10:06 pm
denial_land hat geschrieben:Remembering the taste of air
ja, das ist wirklich sehr schön! vor allem diese zeile kommt mir sehr bekannt vor = mir geht es immer im oktober / november so, dass ich an eine ganz bestimmte person aus der vergangenheit denken muss und die gute zeit, weil so ein oktobergeruch in der luft liegt

(falls das jetzt jemand versteht

).
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denial_land
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von denial_land » Di 05 Nov, 2002 10:10 pm
ja, ich weiß schon was du meinst.
<selbstmitleid>
Hach

Dass das alles immer so ungerecht sein muss. Dass man sich immer an alles so genau erinnern muss.
So gemein

</selbstmitleid>
Ich versteh ganz genau was du meinst. MAnchmal ist es doch so als ob der MOment irgendwie einfriert, und man sich an jeder kleine Detail erinnern kann...
Wir sollten einen Club aufmachen glaube ich
