Bin mir noch nicht ganz sicher, was ich von der Folge halten soll, gebe aber schon mal meine ersten Eindrücke zum Besten.
Auf der einen Seite stehen ein paar sehr intensive Szenen zwischen Wood und Spike und insbesondere die Rückblenden, die perfekt zu dem passen, was wir schon über Spike wissen.
Auf der anderen ein paar Sachen, an denen ich schwer zu schlucken habe: Wir entfernen uns immer mehr von der Idee, dass ein Dämon den Menschen übernimmt, wenn er zum Vampir wird. Bei Spikes Mutter war das zwar der Fall, aber Spike selbst hat sich praktisch überhaupt nicht verändert (man könnte sagen, er wurde in seinen Wesenszügen verstärkt, aber doch bestimmt nicht so, dass man von einem "bösen" Vampir sprechen kann). Da gefällt mir Angel/us' Geschichte und was er mit seiner Familie gemacht hat, allerdings wesentlich besser. Der freie Wille eines Vampirs wird überstrapaziert.
Giles Verhalten bei seiner Rückkehr ... Erstens nicht witzig und zweitens kaum glaubhaft für einen Giles, der weiß, was für eine Krise das Leben in Sunnydale bestimmt. Später spricht er selbst von einem Krieg und beschwert sich leidenschaftlich über fehlende Bücher?
Und am Ende der Episode ist Giles überflüssig. I fear for him!
After edit:Die Idee, wie Spike den Trigger praktisch selbst deaktivieren kann, ist brilliant. Jetzt wo er seine Seele hat und diese Szene noch einmal miterlebt, kann er erst verstehen, was damals wirklich geschehen ist. Der Bogen, der über viele Episoden gespannt wurde, ist hier sehr gut geschlossen worden, im Gegensatz z.B. zu den quitschenden Schuhen.
